• Start vor der Halle in Reute

Scheunenexkursion am 26.4.2015

Neues Leben in alten Mauern.
Die Gemeinde Reute und der Arbeitskreis ´Kultur im Försterhaus´ luden ein zur `Scheunen-Exkursion´ am Sonntag, 26. April 2015. Viele denkmalgeschützte Scheunen, Höfe und andere Gebäude aus den vergangenen Jahrhunderten warten darauf, wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckt zu werden oder wurden bereits wieder wachgeküsst. Dazu gehören unter anderem die Rainhof Scheune in Kirchzarten, die Klosterscheune Oberried und der Hugenhof in Hinterzarten. Alle drei Gebäude beherbergen heute öffentliche kulturelle Einrichtungen und sind dafür aufwendig restauriert worden, wobei die Bewahrung des historischen Charakters bei allen eine tragende Rolle spielte. Diese Gebäude wurden gemeinsam von Bürgermeister Michael Schlegel, den Gemeinderäten in Reute und dem Arbeitskreis ´Kultur im Försterhaus´ besichtigt.
Rainhofscheune: Mit einer Fläche von ca. 2000 qm ist die – in ihrer historischen Substanz sehr gut erhaltene – Rainhof Scheune eine der Größten ihrer Art im südbadischen Raum. Das Gebäude wurde denkmalgerecht saniert und ausgebaut, die alte Bausubstanz konnte weitestgehend erhalten werden. Heute finden sich im Gebäude Gastronomie, Ladengeschäfte und ein Hotel.
Klosterscheune: Die Klosterscheune Oberried, früher nach den Eigentümern “Riegelhaus” genannt, wurde in den Jahren 2010/2011 aufwendig unter Beachtung des Denkmalschutzes restauriert und in ein Bürger- und Kulturhaus umgebaut. Skimuseum Oberried: Im über 300 Jahre alten Hugenhof in Oberried befindet sich heute das Schwarzwälder Skimuseum mit wechselnden Ausstellungen und einem eigenen Shop. Hier ist die Geschichte des Skilaufens seit seinen Anfängen im Schwarzwald um 1890 am Feldberg und seiner Verbreitung in die europäischen Mittelgebirge ausgestellt. Die Exkursion beinhaltete an den drei Stationen jeweils fachkundige Führungen, um etwas über die Architektur, die Sanierungsarbeiten und die neue Nutzung zu erfahren. Dies ist der Gemeinde Reute und dem AK `Kultur im Försterhaus´ ein besonders wichtiges Anliegen, da im Ort das denkmalgeschützte Försterhaus-Areal neu gestaltet wird. Der von der Gemeinde erworbene Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert mit ca. 900 qm Grundstück soll zu einer öffentlichen Kultureinrichtung umgebaut werden. Geplant ist, Ausstellungsbereiche für das – bereits existierende - Heimatmuseum, für ein Puppen- und Puppenstubenmuseum sowie für eine Kunstgalerie zu schaffen. Außerdem sollen die Räumlichkeiten für öffentliche kulturelle Veranstaltungen genutzt werden und auch für private Feiern gebucht werden können.

Das Video zur Tour